Der Motor für das autonome Enterprise: NETCONOMY startet neuen ERP-Geschäftsbereich
Front-Office trifft Back-Office: Wir freuen uns, den Start unseres neuen ERP-Geschäftsbereichs unter der Leitung von Patrick Pierron bekannt zu geben.
NETCONOMY ist damit hervorragend positioniert, um eine echte, durchgängige Steuerung aller Geschäftsprozesse (End-to-End) anzubieten. Indem wir die digitalen Vertriebsprozesse und Backend-Systeme unserer Kunden mit der SAP Customer Experience Suite verknüpfen, vereinen wir Marketing, Vertrieb, Service, Commerce und Kundenbindung zu einem nahtlosen Workflow. Da wir CX, Daten & KI sowie ERP unter einem Dach bündeln, lösen wir die Komplexität herkömmlicher Strukturen auf – für planbare Umsätze in kürzerer Zeit.
Wir haben uns mit Martin Barzauner (CEO von NETCONOMY) und Patrick Pierron (Executive Director ERP) zusammengesetzt, um über diese strategische Neuausrichtung und die künftige Marktentwicklung zu sprechen.
Warum expandiert NETCONOMY jetzt in den ERP-Bereich?
Martin Barzauner: „Unsere Kunden im Handel, in der Konsumgüterindustrie und im verarbeitenden Gewerbe stehen unter enormem Druck. Sie müssen ihre Margen in einem hart umkämpften Marktumfeld sichern, strenge neue Vorgaben für rückverfolgbare Lieferketten einhalten und Wege finden, ihre KI-Investitionen über die Pilotphase hinaus produktiv zu nutzen. Wenn Daten in Silos liegen, agieren selbst die besten KI-Modelle blind. Dieser operative Engpass ist der Grund, warum jetzt der ideale Zeitpunkt für unseren Einstieg im ERP-Bereich ist. Es reicht längst nicht mehr aus, nur das Front-Office zu optimieren – wir müssen es direkt mit dem zentralen Backend verknüpfen.“
Patrick Pierron: „Ich habe mich für NETCONOMY entschieden, weil wir dieselbe Vision einer durchgängigen (End-to-End) Geschäftstransformation teilen. In meinen 16 Jahren in der SAP-Beratung habe ich viele Unternehmen erlebt, die Millionen investiert haben, um ihre Backend-Datenbanken individuell an spezifische Prozesse anzupassen. Sobald sie dann Systeme aktualisieren oder neue Geschäftsmodelle einführen wollen, fesselt dieser mühsam entwickelte Individualcode sie in trägen, kostspieligen Projektzyklen. Genau das wollen wir mit unserem Einstieg in den ERP-Markt ändern: Wir helfen Unternehmen, diese operativen Hürden durch eine konsequente Clean-Core-Strategie zu überwinden.
Seit über 25 Jahren entwickeln wir hochgradig erfolgreiche digitale Plattformen, die Marken mit ihren Kunden verbinden. Aber ein ansprechender Online-Shop ist nur die halbe Miete, wenn die Backend-Systeme abgekoppelt sind. Indem wir Customer Experience (CX), ERP und Cloud-native KI zusammenführen, schaffen wir eine intelligente Umsatzmaschine, die Front-Office-Erlebnisse nahtlos mit der operativen Realität im Back-Office verzahnt.“
Was macht NETCONOMY im Vergleich zu anderen Partnern einzigartig?
Martin Barzauner: „Bisher mussten Unternehmen meist mehrere Partner und interne Teams koordinieren, um ihre CX-, Daten-/KI- und ERP-Projekte voranzutreiben. Das führt zu enormem Abstimmungsaufwand, kollidierenden Roadmaps und Informationsbrüchen im Datenfluss.
Um diese Hürde zu nehmen, haben wir Europas erste wirklich integrierte SAP-Practice aufgebaut. Wir liefern CX, Daten & KI sowie ERP aus einer Hand. Indem wir diese drei Schlüsseldisziplinen unter einem Dach vereinen, eliminieren wir Reibungsverluste und reduzieren sowohl die Komplexität als auch den Steuerungsaufwand für unsere Kunden drastisch.“
Patrick Pierron: „Klassische Systemintegratoren arbeiten oft in starren Silos. Das Team, das den Online-Shop implementiert, spricht dort selten mit den Kollegen, die die Finanz- oder Supply-Chain-Systeme konfigurieren. Wir brechen diese Silos konsequent auf. Wir verknüpfen die Front-Office-Prozesse unserer Kunden direkt mit den operativen Abläufen im Back-Office, um ein durchgängiges, intelligentes Zusammenspiel zu schaffen.“
Was genau ist eine Clean-Core-Strategie und wie nützt sie einem Unternehmen?
Patrick Pierron: „Damit Unternehmen neue digitale Tools innerhalb weniger Tage statt erst nach Monaten einführen können, setzen wir konsequent auf SAP-Standard-Best-Practices statt auf individuellen Programmiercode. Eine jahrzehntelang gewachsene, stark angepasste und isolierte Code-Basis eins-zu-eins in eine Cloud-Umgebung zu migrieren, ist keine echte Transformation – es ist lediglich das Verschieben bestehender technischer Schulden auf eine teurere Plattform.
Ein „Clean Core“ ermöglicht es, diese technischen Schulden sicher abzubauen. Das macht ein Unternehmen nach außen hin hochgradig agil und stärkt gleichzeitig die interne operative Widerstandsfähigkeit.“
Martin Barzauner: „Viele IT-Dienstleister greifen reflexartig auf individuelle Anpassungen zurück, einfach weil sie es gewohnt sind. Als Partner für ganzheitliche Geschäftsprozesssteuerung gehen wir einen anderen Weg: Wir bringen von Tag eins an unsere besten Architekten mit den Entscheidungsträgern unserer Kunden zusammen, um Cloud-native Prinzipien zu etablieren. Wir entwickeln ein zentrales Daten-Fundament, das sich nahtlos in die Commerce-Plattformen unserer Kunden integrieren lässt und dafür sorgt, dass deren Kernsysteme sauber und zukunftssicher updatefähig bleiben.“
Für wen ist diese neue integrierte SAP-Practice konzipiert?
Patrick Pierron: „Wir fokussieren uns auf zwei Kernzielgruppen. Zum einen unterstützen wir etablierte SAP-Anwender bei der Migration von ihren klassischen On-Premise-Systemen direkt in die Public Cloud. Dabei bereinigen wir ihre Kernsysteme Schritt für Schritt, damit sie innovative KI-Features nutzen können, ohne dass der laufende Betrieb beeinträchtigt wird.
Zum anderen begleiten wir Unternehmen, die neu in die SAP-Welt einsteigen, und migrieren sie von Drittsystemen wie Microsoft Dynamics direkt auf moderne Cloud-Architekturen. Durch das Überspringen der klassischen On-Premise-Zwischenstufe vermeiden sie Altlasten durch Sonderanpassungen von vornherein. So lassen sich zukunftsfähige, skalierbare Geschäftsmodelle mit minimalem finanziellen Risiko und deutlich kürzeren Projektlaufzeiten realisieren.“
Die Weichen für das autonome Enterprise stellen
Indem wir die Front-Office-Erlebnisse unserer Kunden nahtlos mit einem sauberen, Cloud-nativen Backend verknüpfen, legen wir das Fundament für das autonome Enterprise. In dieser neuen Ära fließen Daten barrierefrei, laufen Geschäftsprozesse dank KI im Hintergrund automatisch ab und die Teams unserer Kunden gewinnen den Freiraum, sich ganz auf strategisches Wachstum zu konzentrieren. Wir stehen bereit, die Ärmel hochzukrempeln und gemeinsam mit unseren Kunden einen digitalen Kern aufzubauen, der ihren Geschäftserfolg nachhaltig beschleunigt.